Good-bye Greece
Die Wochen in Griechenland sind wie im Fluge vergangen; jetzt ist schon die Zeit gekommen Abschied zu nehmen und noch einmal zurückzublicken. Dafür habe ich einige Fotos gesammelt, die nicht mit bestimmten Ausflugszielen verbunden sind, sondern die wir an vielen Orten so aufnehmen konnten.
Während wir Mitteleuropäer im Sommer dankbar sind für jeden Sonnenstrahl, den wir erhaschen können, ist man im Mittelmeerraum genauso dankbar für jeden luftigen Schattenplatz. Manche Campingplätze haben da Glück (oder die lange, weise Voraussicht) hohe Schatten spendende Bäume auf ihrem Grundstück zu besitzen. Andere haben diese Alternativlösung erfunden.

Manchmal haben wir noch Schattendächer aus Schilfstrohmatten gesehen, aber häufiger sind diese feinen Schattennetze. Sie lassen etwas Licht (und etwas Sprühregen) durch, sind recht leicht und haltbar. Die Gestelle, an denen sie angebracht sind, sind auch hoch genug für die neueren Riesenmobile. Dauercamper nutzen diese Netzlaken nicht nur als Dach über ihrem Stellplatz, sondern manchmal sogar für Wände. Das wirkt dann unheimlich duster. Andererseits werfen Schattenbäume viel Laub und manchmal auch kleine Insekten ab, und ihre Äste stören beim Rangieren.
Auch in den Sanitärgebäuden gab es manch Überraschendes. Oft waren sehr edle Fliesen oder gar Marmor verbaut; überall war vor Saisonbeginn alles intensiv frisch gestrichen. Aber bei genauerem Hinsehen war vieles schon wieder ein bisschen abgerockt. Hier und da hätte eine neue Schraube Wunder gewirkt. In den Duschen fehlte oft eine Halterung für den Duschkopf; auf manchen Plätzen war sie nicht einmal abgebrochen, sie war nie vorgesehen gewesen. Andererseits ist das eine effektive Maßnahme zum Wasser sparen; denn wer will schon Marathonduschen, wenn er den Duschkopf die ganze Zeit selbst über sein Haupt halten muss. Beim Gang zur Toilette mussten wir uns auch umgewöhnen.

Das liegt an dem Durchmesser der Abflussrohre, die wohl sonst zu oft verstopft wären. Die für das Papier bereitstehenden Eimer wurden aber häufig entleert. Überhaupt können sich von der Sauberkeit der Anlagen viele andere Länder was abgucken.

Auf vielen Dächern sieht man solche solarbetriebenen Warmwasserbereitungsanlagen. Sie funktionieren sehr einfach und sind eine kostengünstige Warmwasserversorgung für jeden Haushalt und Betrieb. Neben den Wassertanks stehen natürlich Schornsteine auf den Dächern. Jeder hat eine Abdeckung, entweder ein gemauertes Dach oder ein Blech mit einem Windfederblech. Letzeres ist meistens ein schlichtes Blech, das so gebogen ist, dass es von Ferne an einen Vogel erinnert. Manchmal ist es aber auch etwas künstlerisch überarbeitet.

Diese Aufsätze können sich mit dem Wind drehen und bieten dadurch einen besseren Rauchabzug.
Noch ein bauliches Phänomen ist landestypisch, die Zählerkasten an der Hauswand. Zuerst waren sie uns nur an alten, zum Teil auch schon verfallenden Häusern aufgefallen. Aber in kleineren Orten gibt es auch ganz neue funktionstüchtige Modelle direkt neben dem Briefkasten neben der Haustür oder dem Hoftor.
Uns hat das an die von der Straße zugänglichen Wasserruhren in australischen Vorgärten erinnert.
Dass es sehr viele große, kleine und kleinste Kirchen und Klöster in Griechenland gibt, habt ihr ja schon in den vorhergehenden Beiträgen erfahren. Die Religiosität der Bevölkerung äußert sich auch in den zahlreichen Betstöcken am Straßenrand. Darin stehen Kerzen (manchmal brennende), Blumen und Ikonenbilder.

Sie werden gestiftet, um an einen beim Unfall Verstorbenen zu erinnern oder auch als Danksagung für ein glückliches Überleben. Manche sind aus dünnem Blech gefertigt. Meistens stehen sie auf einem Ständer oder Stiel, manche sind auch aufwändig gemauert. Die meisten stammen aber aus Massenproduktion wie der auf dem Foto. Man kann sie im Baumarkt in verschiedenen Größen mit roten oder blauen Dächern kaufen. Man sieht also ähnliche Modelle immer wieder.

Während in Südfrankreich Straßenschilder häufig von den Schießkünsten der Dorfjugend zeugen, zeugen sie in Griechenland von ihrer Stickermanie. Mit Vorliebe werden die informationsträchtigen Stellen überklebt, zum Beispiel die Zahlen auf Geschwindigkeitsbegrenzungsschildern oder Namensteile oder Pfeile auf Wegweisern. Das kann für Ortsunkundige schon lästig sein.
Tieren begegnet man häufig an und auf Griechenlands Straßen. Eine Schaf- und Ziegenherde hatte ich euch ja schon vorgestellt. Aber alle die Hunde- und Katzenfotos kann ich hier nicht einstellen.

Ganz offensichtlich herrenlose Hunde leben in Städten und Dörfern; aber auch in den Bergen weitab jeglicher Siedlungen bellte unserem Auto ein Rudel nach. Wir haben insgesamt mehr Hunde als Schafe oder Ziegen in den Bergen gesehen. Sogar auf einigen Campingplätzen streunten einzelne Hunde und übten den Bettelblick. Allgegenwärtig waren auch Katzen. Sie hatten offensichtlich mehr Glück beim Betteln. Vor dem Lidl schleckten schon mal drei Katzen eine Packung Katzenfutter leer. Und auf allen Campingplätzen lebten eine ganze Reihe von Katzen offensichtlich ganz gut von den Campinggästen.

Ihr habt schon gelesen, dass uns die Blütenpracht des Frühlings (nicht nur in der Mani) beeindruckt hat. Vieles ist jetzt verblüht und entwickelt Samen und trocknet. Nur der Mohn malt noch immer Farbtupfer an die Straßenränder. Dafür blüht jetzt gerade der Oleander auf. Das bedeutet, der Sommer fängt an.

Das ganze Jahr über – und viele Jahrzehnte und Jahrhunderte lang – prägt eine Kulturpflanze ganz Griechenland, der Olivenbaum. Er wächst überall auch unter Bedingungen, wo andere Arten schon längst ihre trockenen Äste von sich gesteckt hätten. Und dabei wächst er und trägt noch Früchte, wenn man schon meinen könnte, er müsste längst abgestorben sein.

Andere Kulturpflanzen findet man in größeren Maße nur in den wenigen Tälern und an den Küsten im Bereich von Flussmündungen. Dort kann man bewässern und mit Maschinen wirtschaften. Dort stehen auch zahlreiche begehbare Folientunnel, in denen zum Beispiel Anfang die Erdbeeren für deutsche Supermärkte geerntet wurden. Der größte Teil Griechenlands ist aber Gebirge, auch Hochgebirge, das den Vergleich mit den österreichischen Alpen nicht zu scheuen braucht – nur dass Österreich keine Felsenküsten und Strände hat. Man kann tatsächlich morgens Bergwandern und nachmittags im Meer baden.

TL; DR:
Auch an den Straßenrändern gab es viel Bemerkenswertes zu entdecken.














TL; DR:



Etwas tiefer auf ca. 700 m Höhe fuhren wir dann durch ein Gebiet mit vielen Obstplantagen, Äpfel, Birnen, Kirschen … . Die brauchen auch eine gute Wasserversorgung und gemäßigte Temperaturen. Das ist anderswo in Griechenland eher selten.






Wie in jeder griechisch-orthodoxen Kirche stehen gleich beim Eingang mehrere Ikonen; an der Seite sind in dieser Kirche noch mehr davon. Während wir uns etwas umsahen, kamen gleich mehrmals Frauen mit ihrem Einkaufsbeutel mal eben rein, küssten die Ikonen, bekreuzigten sich und hielten kurz inne, ohne ihren Tasche abzusetzen; und sie gingen dann weiter ihrer Wege.



Im Vordergrund sieht man das Fundament des Apollontempels, dem Zentrum der ganzen Anlage, die sich etwa 200 m den Berghang hinauf zieht. Unter anderem gibt es wieder mal ein Stadion und ein Theater, mehrere Schatzhäuser, in denen geweihte Schätze aufbewahrt wurden.








... als auch für die Herren ...
… als auch für die Touristen.
Viele Läden haben keine Schaufenster und Glastüren, sondern Rolltore, auf denen sich nach Ladenschluss angehende Graffitikünstler austoben. Dazwischen findet man Straßen mit lauter Restaurants, Cafés und Eisdielen. Da hat also man reichlich Gelegenheit, sein Geld auszugeben. Direkt benachbart findet man mal wieder eine umzäunte Ausgrabungsstätte (siehe letzter Beitrag).
Das klassizistische Gebäude mit den Graffiti kontrastiert mit dem auch nicht mehr ganz taufrischen Zweckbau mit den vielen Klimaanlagen. Die braucht man im Sommer halt. Noch etwas weiter geht man durch sehr gepflegten Regierungs- und Botschaftsviertel und zum schlicht repräsentativen Parlament. Davor stehen und marschieren diese Soldaten.

Warum so viele nur in diesem Teich leben und wie die dahin gekommen sind, haben ich nicht herausbekommen.

Dieser Hafen in einer ungewöhnlich großen gut geschützten Bucht war schon zu griechischen und römischen Zeiten ein hochfrequentierter Hafen für Handelsschiffe. Die Kriegsflotte lag noch eine Bucht weiter. Da sind wir nicht mehr hingelaufen.





Heute ist man dabei, die wichtigsten Bauten auf der Akropolis unter archäologischer Betreuung in ihrem ursprünglichen Zustand wiederherzustellen. Wenn ihr also eine Panoramaaufnahme ohne Gerüst und/oder Kran findet, ist sie wahrscheinlich retuschiert. Man benutzt zur Restaurierung zwar die gleichen Materialien, aber die Ausbesserung ist natürlich immer zu erkennen, weil zweitausend Jahre Verwitterung nicht so einfach zu kopieren sind. Aber der Unterschied zwischen alten und neuen Elementen soll auch sichtbar bleiben.



In einem anderen Areal fand ich dieses Regal, in dem die gefundenen Brocken gesammelt werden, die (noch) nicht zugeordnet oder wieder eingebaut werden können.
Zwischen den Säulen- und Mauerresten fanden die Archäologen unzählige Artefakte aus Stein, Keramik und verschiedenen Metallen (Holz und Textilien sind vergangen). Die meisten landeten in Museen überall in Europa. Aber viele konnte man auch in Athen behalten oder gar zurückbekommen. Sie werden heute im Archäologischen Nationalmuseum gezeigt, das nicht nur Funde nationaler Bedeutung aus Athen, sondern aus ganz Griechenland zeigt. Viele sind euch bestimmt schon mal in Geschichtsbüchern begegnet. Das Original der goldenen Maske, deren Kopie wir in Mykene gesehen hatten, wird hier auch gleich im Eingangssaal gezeigt. Dieser Jüngling aus Bronze wurde aus einem Schiffswrack geborgen. Was er in der Hand hielt, ist leider verloren gegangen.


Im Hintergrund kann man noch die Ebene hinter der Stadt erahnen. Das ist die Argolis, das größte Orangenanbaugebiet auf dem Peloponnes. Das Hafenfoto wurde von der Festung aus geknipst, die wieder mal hoch über der Stadt thront. Sie besteht aus mehreren zum Teil noch gut erhaltenen Bastionen. Immerhin wurde sie auch noch von den Venetianern genutzt, wovon der Löwe über einem der Eingänge zeugt.
Nafplio hat aber nicht nur die unvermeidlichen Überbleibsel früherer Machtansprüche, sondern auch eine ganze Reihe Kirchen und Kapellen. In einer habe ich mal versucht, was die Belichtung der geliehenen Kamera (Danke dafür!) ohne Blitz hergibt. Man kann doch recht viel erkennen.












So sieht die Felseninsel von nahem aus. Da wollen wir heute rauf. Vom Parkplatz geht man noch ca. zwanzig Minuten die Straße hinan; dabei wird man nur gelegentlich von einem Roller (der kann oben parken) oder einem Taxi überholt. Auch Reisebusse dürfen ihre Ladung direkt vor dem Stadttor ausspucken.
Neben Bars, Cafés, Restaurants und Eisdielen findet man entlang der Hauptstraße nur Läden für Touristen als Zielgruppe, wie Boutiquen, Galerien und Souvenirläden jeder Preis- und Geschmacksstufe. In den Seitengassen erreicht man kleine einige Hotels und Apartments. Wir haben uns gefragt, ob hier überhaupt noch Einheimische in der Festungsstadt wohnen. Wohl kaum.
Die Steigung der steinigen Stufen sieht recht harmlos aus, ist sie auch – wenn nicht schon so viele Menschen und Tragetiere darüber geschritten wären. Dadurch sind nämlich insbesondere die dunklen Basaltsteine so glatt poliert, dass man sehr leicht ausrutscht – insbesondere nachher beim Abstieg. Da waren die Wanderstöcke die ich mir kurz vor dem Urlaub noch besorgt hatte, sehr hilfreich. (Danke für den Tipp an meine alte Kollegin.) Wir sind jedenfalls heile angekommen. Diese Aussicht entschädigt für die Anstrengung.
Der Anblick der Oberstadt selber ist dann weniger erhebend.

Ich finde es immer wieder faszinierend, dass der gleiche Baum schon wieder Blüten treiben kann, während er noch die Früchte des letzten Jahres trägt. Ich habe aber noch nicht herausgefunden, warum manche Bäume nur Früchte tragen, andere (fast) nur Blüten und manche beides gleichermaßen viel.



Schade für alle die Reisenden, die erst im Sommer hierher kommen. Die meisten Samenstände sind sicherlich nicht so schön anzuschauen wie jetzt die Blüten., und auch die jetzt noch grüne Vegetation ist dann vertrocknet und eher grau-gelb-braun – und leicht brennbar.
Die Dörfer sehen in der Mani etwas anders aus. Die meisten Häuser haben rohe Bruchsteinwände, die nicht verputzt und dementsprechend natürlich auch nicht farbig gestrichen sind. In den Bergdörfern haben Dorffamilien vor einigen Jahrhunderten bevorzugt Wohntürme gebaut, die wie Festungstürme aussehen. Das war wohl dem Umstand geschuldet, dass man sich nicht nur Angreifern von außen erwehren musste, sondern dass auch die Familien untereinander verfeindet waren.


Zum Schluss habe ich noch zwei „Zufallsfunde“ für euch. Bei einem Rundgang durch den Küstenort Kardamili kamen auf einer Nebenstraße an diesem Flussbett vorbei. Es führte vom Berg direkt ins Meer. Die Hauptstraße führte auf einer großen Brücke darüber.













So sieht es auf der Halbinsel Peloponnes aus, sobald man die Küste verlässt. Es gibt kaum Ebenen; alles ist sehr gebirgig und man könnte tausende solcher Fotos knipsen – mit kleinen Variationen: Manchmal sieht man an den gegenüberliegenden Hängen eine Straße sich in Serpentinen hinaufwinden, und in der Ferne kann man auch noch Schnee auf den Bergrücken erkennen – aber nicht anschaulich fotografieren. Dafür ist es dann doch zu weit und diesig.
Und schon waren wir angekommen. Vom Parkplatz aus konnten wir ein völlig überdimensioniertes langes Zeltgebilde erkennen. Es hätte für eine riesige Dorffete gereicht.
Aber das Zelt hat eine andere Funktion: Tempelcamping. Es wurde vor über 30 Jahren über einem erstaunlich gut erhaltenen Tempel des Apollon errichtet, um ihn und die dort arbeitenden Archäologen zu schützen. Anders als in Olympia waren hier mitten im Nirgendwo niemals marodierende Heerscharen durchgezogen und auch Erdbeben hatten dem Gebäude nicht so viel anhaben können. Als es im 18. Jahrhundert wieder entdeckt wurde, standen noch fast alle Säulen, nur das Dach, die Giebel und das Innenmauerwerk waren eingestürzt oder beschädigt. Das eigentliche Problem ist aber, dass der Untergrund etwas instabil ist und so in jahrzehntelanger Arbeit die Fundamente und die Säulen stückweise ab- und wieder aufgebaut werden. Das erklärt auch die Größe des Zeltes, das geschätzt doppelt so hoch wie die Säulen ist. Immerhin muss ja auch noch der Portalkran zum Bewegen der Steinblöcke reinpassen.



Das zweite Kloster kann man zur Zeit von dieser Seite aus nicht erreichen, weil der Wanderweg durch Erdrutsche unpassierbar ist. Den ganzen Winter über hat es in Griechenland überdurchschnittlich viel geregnet (und geschneit) und auch in den letzten Wochen hat es nochmals heftige Unwetter gegeben. (Davon wurde sogar in der Tagesschau berichtet.) Der Untergrund ist dadurch besonders anfällig für Steinabbrüche und Abrutschungen.
Diese Schilder standen nicht nur als vage Vorsichtsmaßnahme am Straßenrand, sondern sie markierten Stellen tatsächlicher Ereignisse. An verschiedenen Stellen lag dann hinter der nächsten Kurve was auf der Straße.
Besonders in der Lousious-Schlucht auf den Serpentinen zu den Klöstern hatten die Unwetter Schäden hinterlassen. Mal war eine halbe Fahrbahnseite abgebrochen oder Risse im Asphalt und an manchen Stellen war die Straße völlig mit Schlamm und Kies bedeckt.
Hier rutschte wohl immer wieder Erde und Geröll nach. Aber immerhin waren die größeren Steine und Felsbrocken schon beiseite geräumt.
Wir sind jetzt weitergezogen nach Finikounda und werden hier die griechischen Ostertage verbringen. Hier werden wir auch die landesübliche Festagsruhe einhalten und entspannen. Bis zum nächsten Beitrag wird es also noch etwas dauern.



Die meisten Säulenbruchstücke liegen irgendwo drum herum in Blumenwiesen verstreut oder aufgereiht. Die schönen Teile (Statuen etc.) sind ja anderswohin verbracht worden. Ich erspare euch die Bilder von -zig weiteren Säulen- und Mauerresten und Stufen zwischen Gras, Blumen und Kieswegen. Da muss man selbst stehen und sich hinein denken. Bilder können den Eindruck nicht transportieren. Nur das Tor zum Stadion möchte ich euch nicht vorenthalten.
Das Stadion ist ein großer, langer schlichter Sportplatz mit marmornen Startlinien und einem Wall für Zuschauer rundherum. Natürlich gibt es immer einige Besucher, die tatsächlich einen Lauf von der Linie starten. Eine Läuferin ist sogar die ganze Strecke von 192 m gesprintet und wurde von ihren Begleitern gebührend gefeiert..


Das Salz, das die Straße über den Brenner schnee- und eisfrei tauen sollte, war auf unser Fahrzeug hoch gespritzt. So verkrustet wollten wir nun doch nicht in unser Zielland einreisen. Also haben wir noch vor Ancona eine Autowaschstation gesucht und gefunden.
Am nächsten Nachmittag konnten wir dann mit einem sauberen Auto einchecken und an Bord der Fähre fahren.
Als wir auf dem hellenischen Festland in Igoumenitsa angekommen waren, hellte der Himmel auf und bei unserem ersten Zwischenstopp begrüßte uns die wärmende Sonne. Noch eine Wetterfront überquerte uns; und wir folgten ihr am kommenden Tag auf unserem Weg auf die Halbinsel Peloponnes.





Unser Stadtrundgang startete an der Arena. Sie ist zwar kleiner als die in Pula oder Rom, dafür aber als Veranstaltungsort noch voll funktionsfähig. Das wurde bei den Olympischen Spielen und Paralympics eindrucksvoll unter Beweis gestellt.


Ihm konnte man des längeren gut zuhören, denn er verstand sein Hand-, Fuß- und Mundwerk. Dafür gaben auch viele Zuhörer einen Obolus in seinen Gitarrenkasten.





Man packte alles in seinen Familienwagen und fuhr los. So reduzierte man seinen Bedarf aus das Notwendigste. Man stellte sein Zelt auf eine Wiese; Campingleben bedeutete Minimalismus.
Und wenn auf einer Landspitze eine Kapelle steht (was in Kroatien häufiger vorkommt), kann sie ja nicht einfach abgerissen werden, sondern man integriert sie in die Campingkulisse.
